Medienmitteilungen Kanton St.Gallen | Seite 0

Ausweisstelle Sargans: Terminbuchungen ab jetzt
Am 2. November 2026 nimmt die neue Ausweisstelle in Sargans ihren Betrieb auf. Termine, um einen Schweizer Pass oder eine Identitätskarte (mit und ohne Chip) zu beantragen, können ab jetzt online gebucht werden.

Stärkere Unterstützung im privaten Wohnumfeld
Der Bund hat im Bereich der Ergänzungsleistungen neue Leistungen zur Förderung des betreuten Wohnens eingeführt. Mit höheren Mietpauschalen für barrierefreie Wohnungen oder Pauschalen für Hilfe zu Hause sollen künftig mehr Ergänzungsleistungs-Beziehende länger zu Hause leben können. Die Kantone haben bis zum 1. Januar 2028 Zeit, das nötige Umsetzungsrecht zu erlassen. Die Regierung schickt deshalb einen Nachtrag zum kantonalen Ergänzungsleistungsgesetz in die Vernehmlassung.

Sichere und attraktive Routen für den Langsamverkehr
Die Regierung verstärkt die Förderung des Langsamverkehrs. Mit vier koordinierten Strategien schafft sie den Rahmen für dessen Weiterentwicklung. Die Regierung hat die Strategien für den Fussverkehr, den Veloverkehr und die Wanderwege verabschiedet. Die Mountainbike-Strategie hat der Kantonsrat bereits im Sommer 2025 als Anhang zum VIII. Nachtrag zum Strassengesetz zur Kenntnis genommen.

Grosse Vorsicht beim Feuern im Freien!
In weiten Teilen des Kantons fiel seit dem Frühling nur wenig Niederschlag. Die Trockenheit ist entsprechend hoch. Es besteht die Gefahr vor Wald- und Flurbränden. Beim Feuern im Freien ist deshalb sehr grosse Vorsicht geboten. In vielen Regionen gilt ein lokales Feuerverbot in Wald und Waldesnähe.

Zahl der Stellensuchenden stabil, Kurzarbeit sinkt
Ende September waren aus dem Kanton St.Gallen 11'251 Personen zur Stellensuche auf einem RAV gemeldet, davon 5'768 als arbeitslos. Das sind 425 mehr als vor Jahresfrist und 41 weniger als Ende August. Die Stellensuchendenquote beträgt 3,9 Prozent, die Arbeitslosenquote 2,0 Prozent. Die Zahl der offenen Stellen beträgt aktuell 3'955. Für Kurzarbeit vorangemeldet sind rund 750 Beschäftigte.

Anpassungen des Parlamentsrechts beraten
Mit dem Bericht über die Tätigkeit des Parlamentes 2022–2026 schlägt das Kantonsratspräsidium dem Kantonsrat verschiedene Änderungen seines Geschäftsreglements vor. Die vorberatende Kommission begrüsst die vorgesehenen Anpassungen. Darüber hinaus möchte sie dem Präsidium weitere Aufträge erteilen.

Raumentwicklung: Fortschritte und Handlungsbedarf
Die bestehenden Siedlungen werden besser genutzt. Das Beschäftigungswachstum findet hauptsächlich in urbanen Verdichtungsräumen statt. Handlungsbedarf besteht weiterhin bei der Verteilung des Bevölkerungswachstums, bei den Arbeitszonen sowie bei der Abstimmung von Siedlung und Verkehr. Dies zeigt die Berichterstattung 2026 über den kantonalen Richtplan, welche die Regierung dem Kantonsrat vorgelegt hat.

Neue Zahlen zur Kinderbetreuung im Kanton St.Gallen
Ab 1. August 2028 erhalten Familien mit dem neuen Kinderbetreuungsgesetz eine kantonsweit einheitliche Mindestvergünstigung. Die Regierung hat die Verordnung dazu in die Vernehmlassung gegeben. Das aktuelle Monitoring zeigt: Das Angebot ist deutlich gewachsen, die Kosten für die Eltern bleiben aber hoch.

Vernehmlassung stützt neues Volksschulgesetz
Die Totalrevision des St.Galler Volksschulgesetzes stösst in der öffentlichen Vernehmlassung mehrheitlich auf Zustimmung. Die Rückmeldungen bestätigen die grundsätzliche Stossrichtung der Vorlage, zeigen aber auch Anpassungsbedarf bei einzelnen Themen. Die Regierung will dem Kantonsrat das neue Volksschulgesetz Ende 2026 vorlegen.

Ostschweizer Kantone bremsen Kostenwachstum im Gesundheitswesen
Die Regierungen der Kantone St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und Thurgau möchten unnötige stationäre Spitalbehandlungen vermeiden und so das Kostenwachstum im Gesundheitswesen bremsen. Deshalb erlassen sie erstmals zusammen eine Liste mit Eingriffen, die in Spitälern grundsätzlich ambulant durchzuführen sind. Auch in der Psychiatrie streben die vier Kantone eine Kostendämpfung an. Sie erarbeiten deshalb eine gemeinsame Spitalplanung Psychiatrie und streben dabei die Förderung von ambulanten und tagesklinischen Behandlungen zu Lasten von Klinikaufenthalten an.