Medienmitteilungen Kanton St.Gallen | Seite 0

Kantone St.Gallen und Zürich sichern die Medizinausbildung in der Ostschweiz
Die Kantone St.Gallen und Zürich wollen die medizinische Masterausbildung am Standort St.Gallen langfristig weiterführen. Mit einer Absichtserklärung legen sie die Grundlage dafür, das bisherige Studienangebot voraussichtlich ab dem Jahr 2030 langfristig als Medical Master der Universität Zürich weiterzuführen. Gleichzeitig soll die Zahl der Studienplätze erhöht werden. Damit investieren die beiden Kantone in die Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten und stärken die medizinische Versorgung im Grossraum Zürich und Ostschweiz.

Ausgebautes Nachtnetz stösst auf grosse Nachfrage
Der Ausbau des Nachtnetzes in den Regionen Wil, Toggenburg, Bischofszell, St.Gallen-Bodensee, Rheintal sowie in Appenzell Ausserrhoden hat sich bewährt. Im ersten Betriebsjahr des neuen Konzepts stieg die Nachfrage sowohl bei den Nachtzügen als auch bei den Nachtbussen deutlich. Das zeigt das gemeinsame Monitoring der Kantone St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden und Thurgau.

Kommission befürwortet neues Gesundheitsgesetz
Die Regierung hat dem Kantonsrat eine Totalrevision des Gesundheitsgesetzes vorgelegt. Das bestehende Gesetz stammt aus dem Jahr 1979. Die vorberatende Kommission begrüsst die Stossrichtung und beantragt dem Kantonsrat Eintreten auf die Vorlage. Zudem schlägt sie gewisse Anpassungen vor.

Neue Sprachstanderhebung im Kanton St.Gallen
Die Regierung möchte die frühe Förderung von Vorschulkindern im Kanton verankern. Der Kantonsrat hat die Sammelvorlage «Erledigung parlamentarische Aufträge im Bereich der frühen Förderung (EPAFF)» zur Klärung verschiedener Aspekte an die vorberatende Kommission zurückgewiesen. Diese beantragt nun zusätzliche Anpassungen.

Berufswahl-Portal St.Gallen startet
Mit dem Berufswahl-Portal St.Gallen führt der Kanton eine zentrale digitale Plattform für die Berufliche Orientierung ein. Sie begleitet Jugendliche durch den gesamten Berufs- und Schulwahlprozess und vernetzt Schulen, Lehrbetriebe, Erziehungsberechtigte sowie die Berufsberatung. Das Berufswahl-Portal ist ein Projekt der IT-Bildungsoffensive des Kantons St.Gallen.

Feuer und Feuerwerk ausserhalb Walds wieder erlaubt
Die Niederschläge der vergangenen Tage haben die Waldbrandgefahr gemindert. Der Kanton hebt deshalb per morgen Samstag, 22. August 2026, das absolute Feuer- und Feuerwerksverbot ausserhalb des Waldes auf. In Wald und Waldesnähe bleibt das Verbot bestehen. Auch können regionale Verbote durch die Gemeinden erlassen werden.

Kommission prüft Ausbau der Kantonspolizei
Die Regierung hat dem Kantonsrat einen Bericht über die polizeiliche Sicherheit und den etappierten Ausbau der Kantonspolizei unterbreitet. Die vorberatende Kommission anerkennt grundsätzlich den Handlungsbedarf beim Korpsausbau. Sie erachtet die vorgelegte Entscheidungsgrundlage allerdings als ungenügend. Dem Sicherheits- und Justizdepartement wurden deshalb zusätzliche Abklärungen und Anhörungen in Auftrag gegeben.

Nachfrage im öffentlichen Verkehr nimmt weiterhin zu
Im vergangenen Jahr stiegen täglich knapp 220'000 Personen an einem St.Galler Bahnhof in einen Zug ein oder aus einem Zug aus – ein neuer Rekord. Das zeigt der neue Bericht zum öffentlichen Verkehr des Volkswirtschaftsdepartements. Der Bericht enthält zudem aktuelle Kennzahlen, informiert über laufende Projekte und gibt einen Überblick über die Entwicklung des öffentlichen Verkehrs im Kanton.

Japankäfer: Ausbreitung bestätigt, Bekämpfung nötig
Im Raum Buchs und im angrenzenden Fürstentum Liechtenstein hat sich der Japankäfer ausgebreitet. Weil dieser gebietsfremde Käfer Bäume kahl frisst und Wiesen zerstört, muss ein Fund dem Bund gemeldet werden. Dieser hat den Kanton St.Gallen nun damit beauftragt, die Ausbreitung des Käfers zu bekämpfen. Der Kanton verfügt deshalb lokale Einschränkungen.

Reduzierte Sozialhilfe für Personen mit Status S
Schutzbedürftige (Status S) mit Aufenthaltsbewilligung sollen weiterhin nur einen reduzierten Anspruch auf finanzielle Sozialhilfe haben. Zudem sollen sie im Falle von Sozialhilfebezug nur beschränkt freie Wohnsitzwahl haben. Die St.Galler Regierung hat diese Anpassungen im Sozialhilfegesetz aufgrund einer dringlichen Motion des Kantonsrats erarbeitet. Mit der Anpassung können höhere Sozialhilfekosten für die Gemeinden verhindert werden. Zentral bleibt nach Ansicht der Regierung die weitere Förderung der Erwerbstätigkeit von Personen mit Schutzstatus S.