Medienmitteilungen Kanton St.Gallen | Seite 38

Domino Servite: Kanton mit Anlaufstelle für Opfer
Die Regierung möchte ehemaligen Schülerinnen und Schülern der Privatschule Domino Servite bei der Verarbeitung der eigenen Geschichte helfen. Das Bildungsdepartement stellt ihnen dazu eine Anlaufstelle zur Verfügung. Betroffene Personen können sich so mitteilen und bei Bedarf an unabhängige, professionelle Beratungs- und Unterstützungsstellen verwiesen werden. Zudem wird im Rahmen der Totalrevision des Volksschulgesetzes überprüft, inwieweit die Aufsicht über die Privatschulen noch weiter ausgebaut werden kann.

Einzelne Fälle von unvollständigen Wahlunterlagen
Einzelne Stimmberechtigte im Kanton St.Gallen haben unvollständige Wahlunterlagen für den Urnengang vom 22. Oktober 2023 erhalten. Die Staatskanzlei bittet alle Stimmberechtigten, die Vollständigkeit des Wahlmaterials zu überprüfen und sich bei ihren jeweiligen Gemeinden zu melden, falls etwas fehlen sollte.

Gesamtstrategie kantonale Bauten konkretisieren
Der Kantonsrat forderte mit politischen Vorstössen eine strategische Übersicht zu den kantonalen Bauten. Die Regierung hat deshalb einen entsprechenden Bericht erarbeitet. Die vorberatende Kommission ist mit der strategischen Herangehensweise einverstanden. Die Regierung soll nun Teilportfoliostrategien ausarbeiten und anschliessend dem Kantonsrat deren Umsetzung vorlegen.

Arbeitslosigkeit stabil, Kurzarbeit steigt an
Ende September 2023 waren aus dem Kanton St.Gallen 8'208 Personen zur Stellensuche bei einem RAV gemeldet. Das sind rund 300 weniger als vor Jahresfrist und 49 mehr als Ende August. Die Zahl der offenen Stellen sinkt auf rund 4'100. Für Kurzarbeit vorangemeldet sind rund 1'900 Mitarbeitende.

So wirkt das St.Galler Energiekonzept
Wie sieht es mit der Umsetzung des St.Galler Energiekonzepts 2021-2030 aus? Das Monitoring 2023 zeigt, ob die Hauptziele des St.Galler Energiekonzepts 2021-2030 erreicht wurden. Die CO2-Emissionen wurden weiter vermindert – das Zwischenziel für das Jahr 2021 konnte trotzdem nicht erreicht werden. Knapp verfehlt wurde das Ziel, den Strombedarf konstant zu halten. Die erneuerbaren Energien haben weiter zugelegt.

Neue Revierförsterin gewählt
Der Waldrat der Waldregion 1 St.Gallen hat Lina Bonafiglia als Revierförsterin ins Forstrevier Rorschach-Sitter gewählt. Sie tritt die Nachfolge von Beni Gautschi an.

Campus Platztor soll neu ausgeschrieben werden
Das Preisgericht empfiehlt dem Kanton, das Siegerprojekt aus dem Projektwettbewerb für den Campus Platztor nicht weiterzuverfolgen. Das Projekt konnte in den letzten zwei Jahren nicht zufriedenstellend weiterentwickelt werden. Die involvierten Departemente folgen der Empfehlung und werden der Regierung den Widerruf des Zuschlages beantragen. Für das Bauprojekt soll es ein neues Verfahren geben.

Grundlagen für neuen Bibliotheks-Betrieb liegen vor
Eine moderne Bibliothek mit neuen Angeboten für die Bevölkerung des gesamten Kantons: Dies ist das Ziel der Zusammenführung der Bibliotheken von Kanton und Stadt St.Gallen am neuen Standort Union/Blumenmarkt. Kanton und Stadt haben nun für den Betrieb die konzeptionellen und rechtlichen Grundlagen erarbeitet. Interessierte können sich dazu bis am 24. November 2023 in der Vernehmlassung äussern.

«Kopf und Zahl» erscheint erstmals komplett digital
Die Fachstelle für Statistik hat die wichtigsten Kennzahlen zum Kanton in der aktuellen Ausgabe von «Kopf und Zahl» zusammengestellt. Sie bietet grundlegende Informationen über Bevölkerung, Staat, Wirtschaft und Umwelt. Sie greift zudem mit Spezialbeiträgen aktuelle Fragen auf. «Kopf und Zahl» erscheint erstmals komplett digital. Das neue Format mit interaktiven Grafiken und Tabellen trägt damit modernem Leseverhalten Rechnung.

Budget 2024 wie im Vorjahr defizitär
Die Regierung hat das Budget 2024 mit einem operativen Aufwandüberschuss von 157,6 Millionen und Nettoinvestitionen von 194 Millionen Franken verabschiedet. Gegenüber der ursprünglichen Planung im Aufgaben- und Finanzplan 2024-2026 verbessert sich das Ergebnis um 40,5 Millionen Franken. Im Personalbereich sind ein voller Teuerungsausgleich von 1,6 Prozent enthalten sowie verschiedene Massnahmen aus der Überprüfung des Lohnsystems.