Medienmitteilungen Kanton St.Gallen

Ostschweizer Kantone bremsen Kostenwachstum im Gesundheitswesen
Die Regierungen der Kantone St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und Thurgau möchten unnötige stationäre Spitalbehandlungen vermeiden und so das Kostenwachstum im Gesundheitswesen bremsen. Deshalb erlassen sie erstmals zusammen eine Liste mit Eingriffen, die in Spitälern grundsätzlich ambulant durchzuführen sind. Auch in der Psychiatrie streben die vier Kantone eine Kostendämpfung an. Sie erarbeiten deshalb eine gemeinsame Spitalplanung Psychiatrie und streben dabei die Förderung von ambulanten und tagesklinischen Behandlungen zu Lasten von Klinikaufenthalten an.

2,2 Millionen Scans für die digitale Zukunft des Stiftsarchivs
Das Stiftsarchiv St.Gallen digitalisiert in den kommenden drei Jahren rund 2,2 Millionen Seiten aus seinen historischen Buch- und Aktenbeständen. Damit wird der gesamte Kernbestand digital gesichert und für Forschung, Nutzung und Vermittlung besser zugänglich.

Budget 2027 mit positivem Ergebnis
Die Regierung hat das Budget 2027 mit einem operativen Ertragsüberschuss von 55,5 Millionen Franken verabschiedet. Darin bereits enthalten sind auch die zusätzlichen Entlastungsmassnahmen zum Entlastungspaket 2026, die der Kantonsrat gefordert hatte.

St.Galler Regierungsrätin wird Präsidentin der BPUK
Die Hauptversammlung der Bau-, Planungs- und Umweltdirektoren-Konferenz BPUK hat die St.Galler Regierungsrätin Susanne Hartmann zur Präsidentin gewählt. Die Vorsteherin des Bau- und Umweltdepartements übernimmt den Vorsitz ab dem 1. Januar 2027 nach zwei Jahren als Vizepräsidentin.

Voller Lastenausgleich der Familienausgleichskassen
Der Bund hat das Familienzulagengesetz revidiert. Mit der Vorlage verpflichtet der Bund alle Kantone, einen vollen Lastenausgleich zwischen den Familienaus-gleichskassen einzuführen. Deshalb passt die St.Galler Regierung das kantonale Gesetz an und schickt den entsprechenden Nachtrag in die Vernehmlassung. Das neue System soll ab dem Jahr 2028 gelten.

Ostschweizer Kantone fordern Anpassungen bei «Verkehr '45»
Damit das Schweizer Verkehrsnetz gesamthaft funktioniert, braucht es eine koordinierte und verkehrsträgerübergreifende Planung. Aus Sicht der Ostschweizer Regierungskonferenz (ORK) erfüllt die Vorlage «Verkehr '45» des Bundes diesen Anspruch noch nicht konsequent genug. Die ORK fordert deshalb Nachbesserungen. Dies wird dem Bundesrat im Rahmen der Vernehmlassung mitgeteilt.

Die Regierung stärkt Bewegung und Sport
Die Regierung gibt den Entwurf für ein neues Bewegungs- und Sportförderungsgesetz in die Vernehmlassung. Mit dem neuen Gesetz wird die Bedeutung von Bewegung, Sport und Sportförderung gestärkt und auf die Zukunft ausgerichtet.

1'600 Personen pendeln neu ohne Auto
Einen schweizweit einzigartigen Ansatz zur CO2-Reduktion verfolgt die Ostschweizer Mobilitätsallianz. Erstmals ist die Wirkung bezifferbar: Dank der Mobilitätsallianz pendeln bereits über 1'600 Arbeitnehmende im Kanton St.Gallen nicht mehr mit dem Auto. Das senkt den CO2-Ausstoss und schützt das Klima. Gleichzeitig reduzieren sich dadurch Staus und Lärmemissionen.

St.Gallen stärkt Forschung zum alternden Gehirn
Das neue Forschungsinstitut «Institute for the Science of the Aging Brain (ISAB)» wird heute im Switzerland Innovation Park Ost in St.Gallen eröffnet. Das ISAB betreibt Grundlagenforschung und entwickelt neue Ansätze für die Prävention, Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen des alternden Gehirns. Der Kanton St.Gallen unterstützt den Aufbau und den Betrieb des Instituts während fünf Jahren mit insgesamt 1,25 Millionen Franken.

Tage des Denkmals – Baukultur in Gefahr?
Die Denkmalpflege-Fachstellen von Stadt und Kanton St.Gallen laden am 9. und 13. September zu den Europäischen Tagen des Denkmals nach St. Gallen, Mels und ins Weisstannental ein. Im Fokus stehen innovative Lösungen, die gefährdete Ortsbilder und Kulturobjekte zu Trägern einer neuen Lebensqualität machen. An kostenlosen Führungen kann das baukulturelle Erbe des Kantons St. Gallen entdeckt und Konkretes über die Erhaltensmassnahmen erfahren werden.