Medienmitteilungen und Vernehmlassungen des Kantons St.Gallen

Mitteilung KantonMan sieht ein blaues Signet mit einer Flamme darauf.

Feuer auch im Wald wieder erlaubt

Die Regenfälle haben die Waldbrandgefahr weiter entschärft, sodass der Kanton St.Gallen per Mittwoch, 2. September 2026, 12 Uhr, auch das Feuerverbot in Wald und Waldesnähe wieder aufhebt. Regionale Verbote können durch die Gemeinden aufrechterhalten werden. Die hydrologische Situation im Kanton bleibt weiterhin angespannt.

Mitteilung KantonGesprächssituation in einer Apotheke

Apotheken im Umgang mit häuslicher Gewalt stärken

Ab sofort steht den öffentlichen Apotheken in der Region St.Gallen / Appenzell ein digitales Lernmodul zum Thema Häusliche Gewalt zur Verfügung. Das E-Learning unterstützt Mitarbeitende dabei, Anzeichen von häuslicher Gewalt frühzeitig zu erkennen, betroffene Personen sensibel anzusprechen und sie an spezialisierte Beratungs- und Unterstützungsangebote weiterzuvermitteln. Die Kantone St.Gallen und Appenzell Ausserrhoden und der Apothekenverband St.Gallen/Appenzell setzen das Angebot gemeinsam um.

Mitteilung KantonArtikelbild

Kantonaler Pilotversuch mit E-Collecting beginnt

Die Regierung des Kantons St.Gallen hat den Einsatz der neu entwickelten E-Collecting-Plattform genehmigt. Damit kann im Kanton St.Gallen ab dem 1. September 2026 der schweizweit erste Pilotversuch mit E-Collecting gestartet werden. Neu können die Stimmberechtigten kantonale Initiativen und Referenden auch elektronisch unterzeichnen.

Mitteilung KantonSymbolbild zwei medizinische Fachpersonen

Kantone St.Gallen und Zürich sichern die Medizinausbildung in der Ostschweiz

Die Kantone St.Gallen und Zürich wollen die medizinische Masterausbildung am Standort St.Gallen langfristig weiterführen. Mit einer Absichtserklärung legen sie die Grundlage dafür, das bisherige Studienangebot voraussichtlich ab dem Jahr 2030 langfristig als Medical Master der Universität Zürich weiterzuführen. Gleichzeitig soll die Zahl der Studienplätze erhöht werden. Damit investieren die beiden Kantone in die Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten und stärken die medizinische Versorgung im Grossraum Zürich und Ostschweiz.

Mitteilung KantonPerron mit Zügen und Reisenden bei Nacht

Ausgebautes Nachtnetz stösst auf grosse Nachfrage

Der Ausbau des Nachtnetzes in den Regionen Wil, Toggenburg, Bischofszell, St.Gallen-Bodensee, Rheintal sowie in Appenzell Ausserrhoden hat sich bewährt. Im ersten Betriebsjahr des neuen Konzepts stieg die Nachfrage sowohl bei den Nachtzügen als auch bei den Nachtbussen deutlich. Das zeigt das gemeinsame Monitoring der Kantone St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden und Thurgau.

Vernehmlassung Kanton

VI. Nachtrag zum Planungs- und Baugesetz

Die Regierung gibt den Entwurf zum VI. Nachtrag zum Planungs- und Baugesetz zur Vernehmlassung frei. Mit dem Nachtrag wird die Grundlage für eine Abbruchprämie für Bauten ausserhalb der Bauzonen geschaffen. Diese soll den freiwilligen Abbruch nicht mehr benötigter Bauten und Anlagen fördern. Die Vernehmlassung dauert bis 21. September 2026.

Vernehmlassung Kanton

VI. Nachtrag zum Jagdgesetz

Im Jahr 2025 wurde auf nationaler Stufe die Jagdgesetzgebung erneuert. Das erfordert nun Anpassungen der kantonalen Jagdgesetzgebung. Diese betreffen in erster Linie das Thema Wildschäden durch Biber. Unabhängig will der Kanton den Umgang mit den Rothirschbeständen neugestalten. Die Regierung hat nun die Vernehmlassung dazu eröffnet.

Vernehmlassung Kanton

Musikschulgesetz

Der Kanton St.Gallen will erstmals eine eigenständige gesetzliche Grundlage für die Musikschulen schaffen. Das neue Musikschulgesetz regelt Aufgaben, Organisation und Finanzierung der Musikschulen und schafft Rechtssicherheit für ein bewährtes Angebot. Die Vernehmlassung dauert bis Mitte September 2026.

Vernehmlassung Kanton

V. Nachtrag zum Personalgesetz

Der V. Nachtrag zum Personalgesetz enthält verschiedene Anpassungen am kantonalen Personalgesetz. Die Anpassungen sollen sicherstellen, dass der Kanton weiterhin über verlässliche und zeitgemässe personalrechtliche Grundlagen verfügt und ein attraktiver Arbeitgeber bleibt. Die Regierung legt die entsprechenden Gesetzesänderungen zur Vernehmlassung vor.

Vernehmlassung Kanton

Totalrevision Volksschulgesetz

Das geltende Volksschulgesetz des Kantons St.Gallen stammt aus dem Jahr 1983 und wurde seither mit 28 Nachträgen schrittweise angepasst. Um den heutigen Anforderungen an die Volksschule umfassend gerecht zu werden, hat der Kantonsrat im Jahr 2022 im Zusammenhang mit dem Bericht «Perspektiven der Volksschule 2030» den Auftrag für eine vollständige Überarbeitung des Gesetzes erteilt. Mit dem Projekt Totalrevision Volksschulgesetz setzt die Regierung diesen Auftrag um.