Medienmitteilungen und Vernehmlassungen des Kantons St.Gallen

Mitteilung KantonVerrucano

Tage des Denkmals – Baukultur in Gefahr?

Die Denkmalpflege-Fachstellen von Stadt und Kanton St.Gallen laden am 9. und 13. September zu den Europäischen Tagen des Denkmals nach St. Gallen, Mels und ins Weisstannental ein. Im Fokus stehen innovative Lösungen, die gefährdete Ortsbilder und Kulturobjekte zu Trägern einer neuen Lebensqualität machen. An kostenlosen Führungen kann das baukulturelle Erbe des Kantons St. Gallen entdeckt und Konkretes über die Erhaltensmassnahmen erfahren werden.

Mitteilung KantonSymbolbild: Verschiedene Balkendiagramme.

Kopf und Zahl 2026: Der Kanton St.Gallen in Zahlen

5'894 Menschen im Kanton St.Gallen leben dauerhaft in einem Alters- und Pflegeheim, 918 Rothirsche wurden 2025 erlegt. Wie viele Rehe und Steinböcke es waren und wohin St.Galler Unternehmen ihre Waren liefern: Antworten darauf gibt die neue Ausgabe 2026 von «Kopf und Zahl», die ab sofort online verfügbar ist.

Mitteilung KantonWerkzeuge liegen auf einem Tisch

Kaum Bewegung bei der Zahl der Stellensuchenden

Ende August waren aus dem Kanton St.Gallen 11'292 Personen zur Stellensuche bei einem RAV gemeldet. Das sind 638 mehr als vor Jahresfrist und 113 weniger als Ende Juli. Die Zahl der offenen Stellen beträgt aktuell 3'931. Für Kurzarbeit vorangemeldet sind rund 1'100 Beschäftigte.

Mitteilung KantonMan sieht ein blaues Signet mit einer Flamme darauf.

Feuer auch im Wald wieder erlaubt

Die Regenfälle haben die Waldbrandgefahr weiter entschärft, sodass der Kanton St.Gallen per Mittwoch, 2. September 2026, 12 Uhr, auch das Feuerverbot in Wald und Waldesnähe wieder aufhebt. Regionale Verbote können durch die Gemeinden aufrechterhalten werden. Die hydrologische Situation im Kanton bleibt weiterhin angespannt.

Mitteilung KantonGesprächssituation in einer Apotheke

Apotheken im Umgang mit häuslicher Gewalt stärken

Ab sofort steht den öffentlichen Apotheken in der Region St.Gallen / Appenzell ein digitales Lernmodul zum Thema Häusliche Gewalt zur Verfügung. Das E-Learning unterstützt Mitarbeitende dabei, Anzeichen von häuslicher Gewalt frühzeitig zu erkennen, betroffene Personen sensibel anzusprechen und sie an spezialisierte Beratungs- und Unterstützungsangebote weiterzuvermitteln. Die Kantone St.Gallen und Appenzell Ausserrhoden und der Apothekenverband St.Gallen/Appenzell setzen das Angebot gemeinsam um.

Vernehmlassung Kanton

VI. Nachtrag zum Planungs- und Baugesetz

Die Regierung gibt den Entwurf zum VI. Nachtrag zum Planungs- und Baugesetz zur Vernehmlassung frei. Mit dem Nachtrag wird die Grundlage für eine Abbruchprämie für Bauten ausserhalb der Bauzonen geschaffen. Diese soll den freiwilligen Abbruch nicht mehr benötigter Bauten und Anlagen fördern. Die Vernehmlassung dauert bis 21. September 2026.

Vernehmlassung Kanton

VI. Nachtrag zum Jagdgesetz

Im Jahr 2025 wurde auf nationaler Stufe die Jagdgesetzgebung erneuert. Das erfordert nun Anpassungen der kantonalen Jagdgesetzgebung. Diese betreffen in erster Linie das Thema Wildschäden durch Biber. Unabhängig will der Kanton den Umgang mit den Rothirschbeständen neugestalten. Die Regierung hat nun die Vernehmlassung dazu eröffnet.

Vernehmlassung Kanton

Musikschulgesetz

Der Kanton St.Gallen will erstmals eine eigenständige gesetzliche Grundlage für die Musikschulen schaffen. Das neue Musikschulgesetz regelt Aufgaben, Organisation und Finanzierung der Musikschulen und schafft Rechtssicherheit für ein bewährtes Angebot. Die Vernehmlassung dauert bis Mitte September 2026.

Vernehmlassung Kanton

V. Nachtrag zum Personalgesetz

Der V. Nachtrag zum Personalgesetz enthält verschiedene Anpassungen am kantonalen Personalgesetz. Die Anpassungen sollen sicherstellen, dass der Kanton weiterhin über verlässliche und zeitgemässe personalrechtliche Grundlagen verfügt und ein attraktiver Arbeitgeber bleibt. Die Regierung legt die entsprechenden Gesetzesänderungen zur Vernehmlassung vor.

Vernehmlassung Kanton

Totalrevision Volksschulgesetz

Das geltende Volksschulgesetz des Kantons St.Gallen stammt aus dem Jahr 1983 und wurde seither mit 28 Nachträgen schrittweise angepasst. Um den heutigen Anforderungen an die Volksschule umfassend gerecht zu werden, hat der Kantonsrat im Jahr 2022 im Zusammenhang mit dem Bericht «Perspektiven der Volksschule 2030» den Auftrag für eine vollständige Überarbeitung des Gesetzes erteilt. Mit dem Projekt Totalrevision Volksschulgesetz setzt die Regierung diesen Auftrag um.