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Führungskrise beim FCSG: Stadtrat fordert Stabilität

Stadtrat St.Gallen
Stadtrat St.Gallen

Der Stadtrat verfolgt die Berichterstattung über die Wirren in der Führungsetage des FC St.Gallen 1879 mit wachsender Besorgnis. Er erwartet Entscheide, die das Wohlergehen des Clubs in den Vordergrund stellen.

Der Stadtrat hat sich vor der heutigen Parlamentssitzung zu den Spannungen in der Führungsetage des FCSG 1879 ausgetauscht. Er ist konsterniert, wie ein kerngesunder Club mit hervorragender Führung, rund 48 Stunden nach dem grössten Erfolg in der jüngeren Clubgeschichte, aufgrund interner Machtkämpfe plötzlich in eine Krise manövriert wird. Der FCSG hat der ganzen Ostschweiz diese Saison grandiosen Schwung verliehen, was auch die Siegesfeier vom Pfingstsonntag eindrücklich belegte. Der FCSG ist weit mehr als ein Sportverein – er ist ein zentraler Imageträger für unsere Stadt, ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und ein emotionaler Anker für die Bevölkerung.

Als wichtiger Ausbildungsverein trägt der FC St.Gallen zudem Verantwortung für junge Talente und gesellschaftliche Projekte. Führungskonflikte senden falsche Signale. Der Stadtrat erwartet deshalb von allen Verantwortlichen, dass sie sich ihrer Rolle bewusst werden und den Fokus wieder auf das Wohl des Gesamtvereins legen. Differenzen sind intern, konstruktiv und lösungsorientiert zu klären.

Der Stadtrat bekennt sich zum aktuellen Führungsgespann und schätzt die Zusammenarbeit mit dem FC St.Gallen sowie mit Verwaltungsratspräsident Matthias Hüppi an der Spitze. Die verschiedenen Dienststellen der Stadtverwaltung können seit Jahren konstruktiv und lösungsorientiert mit dem FC SG zusammenarbeiten.

Der FC St.Gallen profitiert in hohem Masse von seiner regionalen Verankerung und der Unterstützung durch die riesige Fangemeinde, Wirtschaft und öffentliche Hand. Daraus ergibt sich eine klare Verpflichtung zu Professionalität, Kontinuität, Stabilität und Geschlossenheit.